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Wasser lassen ...

Wasser
Wasser lassen ...

Oder was passiert bei Wassermangel?

Wüste

Wir alle haben es schon einmal gesehen – in den Nachrichten, in einer Dokumentation auf dem Discovery-Channel oder vielleicht mit eigenen Augen während einer Reise: Wie es in einer Wüste oder einem Gebiet, das von schwerer Dürre betroffen ist, aussieht. Der trockene, sandige oder von Rissen durchzogene Boden. Kein Grün weit und breit. Die Pflanzen sind verdorrt, braun, natürlich ohne Früchte.

Szenenwechsel:

Österreich, genauer gesagt Kärnten, mitten im Sommer. Von Dürre oder gar Wüste – Gott sei Dank – keine Spur. Alles ist grün. Hinter meinem Haus, an einem warmen Standort, wachsen unsere Tomatenpflanzen vor sich hin. Die müssen regelmäßig gegossen werden. Nun kann es aber vorkommen, dass man das einmal vergisst. Oder das Begießen einige Stunden später durchführt als normal. Was kann man dann beobachten? Nun, natürlich werden die Pflanzen dadurch nicht verdorren, nicht braun werden, nicht absterben. Natürlich entsteht da hinter meinem Haus keine «Miniatur-Wüste». Aber man merkt schon nach kurzer Zeit eine signifikante Veränderung: Die Tomatenstauden lassen die Blätter und Triebe hängen. Könnten sie reden, würden sie mir sicher zurufen: «Hey, OWI, gib uns bitte Wasser!»

Denken in Extremen

Sehen Sie, liebe Leser, das erinnert mich an die Art und Weise, wie wir als Menschen oft an das Thema „Gesundheit“ herangehen. Wir neigen zu einem Denken in Extremen. Wenn wir nicht echt krank sind, vergessen wir oft, etwas für unsere Gesundheit zu tun. Um im Bild zu bleiben: Erst wenn echte Dürre herrscht und schon vieles verdorrt ist, denken wir ans Gießen.

Auf das Wasser bezogen heißt das: Bei uns in Europa muss unter normalen Umständen niemand verdursten. Eine lebensgefährliche Dehydratation (Austrocknung) – aus welchen Gründen auch immer – ist für «Otto Normalverbraucher» nicht wirklich ein Thema. Wenn wir Durst haben, trinken wir. Punkt, aus!

Weil das aber so selbstverständlich ist, neigen wir dazu, zu wenig zu trinken. Und dann lässt unser Organismus quasi «seine Blätter hängen». Er funktioniert nicht mehr optimal. Wir würden zwar nie auf die Idee kommen, uns als krank zu bezeichnen, aber da gibt es dann doch die eine oder andere Dysfunktion oder Unpässlichkeit, die wir unnötigerweise mit uns herumschleppen. Uns geht es gut, aber nicht so gut, wie es uns gehen könnte!

Um Sie zu einem bewussten und ausreichenden «Begießen» zu motivieren (siehe Artikel ab Seite 8), möchte ich Ihnen daher im Folgenden zeigen, wie sich Wassermangel, also das «Wasser lassen ...» auswirkt, und woran Sie erkennen können, dass Ihr Körper «die Blätter hängen lässt», eben zu viel z. T. nicht vorhandenes Wasser lässt.

Erwarten Sie jetzt aber bitte keine «grandiosen Enthüllungen»! Es sind eigentlich fast banale Zusammenhänge, auf die ich Sie hinweisen möchte. Wenn dies nun zur Folge hat, dass Sie ausreichend trinken, sich dadurch wohler fühlen und bestimmten Erkrankungen vorbeugen, dann ist dieses Ergebnis keineswegs mehr banal, sondern äußerst wertvoll!

 

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