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Was macht der Mond mit uns?
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Sonne
Was macht der Mond mit uns?

Karl Rametsteiner
Chemotechniker, Entwicklungsleiter, Erfinder und Dozent

«… es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre … zwei große Lichter, ein großes Licht, das den Tag regiert, ein kleines Licht, das die Nacht regiert ...» (Genesis 1,14–17).

Vor ca. 3500 Jahren niedergeschrieben, gibt dieser Text eine leicht fassbare, aber auch noch heute berührende prosaische Beschreibung von Sonne und Mond wieder. Die direkt fühlbare und erlebbare Wirkung der Sonne, nämlich Licht und Wärme, auf das Leben dieser Erde wurde sicher sehr früh erkannt, aber die Gravitation, die die Erde in eine konstante Umlaufbahn um die Sonne zwingt, erst sehr viel später. Der Tag/Nachtwechsel, die Jahreszeiten, Hitze- und Kälteperioden in ihrer unaufhaltsamen Abfolge und damit Saat und Ernte waren lebensbestimmend und machten die Sonne geradezu anbetungswürdig. Entsprechende Sonnenkulte sind weltweit bekannt. Gefördert wurde diese Verehrung auch durch die Unmöglichkeit, die Sonnenscheibe in ihrem Tagesverlauf mit bloßen Augen zu betrachten. Innerhalb kurzer Zeit kam es dabei zu Erblindung. Lediglich Sonnen-Auf- und Untergänge, mit ihren tiefen Einstrahlwinkeln, oder aber Nebel, Dunst und leichte Wolkenschleier erlauben eine zumindest getrübte Betrachtung.

Ganz anders der Mond!
Obwohl beide Himmelskörper, von der Erde aus betrachtet, gleich groß erscheinen (bei einer Sonnenfinsternis deckt der Mond fast punktgenau die Sonnenscheibe ab), hat der Mond einen völlig anderen Charakter:

Das Mondlicht: Obwohl dessen Intensität im Durchschnitt nur 1 Millionstel des Sonnenlichtes beträgt, erscheint uns der Mond blendend hell, vor allem deshalb, weil er im Kontrast zum dunklen Sternenhimmel steht. Der Mond selbst leuchtet nicht, er reflektiert nur Licht, entweder von der Sonne (Mondschein) oder von der ebenfalls das Sonnenlicht reflektierenden Erde (Erdschein). Dieser Erdlicht-Anteil macht nur 0,01 % des Mondlichtes bei Vollmond aus, lässt uns aber bei Neumond (kein Mondschein) den Mond in seinen Konturen erahnen.
Die Mondphasen: Diese entstehen durch die perspektivische Lageänderung der Tag/Nacht-Grenze während seines Erdumlaufes. Dabei ändert sich das Erscheinungsbild unseres Trabanten periodisch/zyklisch in einem Zeitraum von etwa 29,5 Tagen. Gebräuchlich ist die Einteilung in vier Viertel von je ungefähr 1 Wochenlänge.

 

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