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Unser Sonnensystem

Sonne
Unser Sonnensystem

„MEIN VATER ERKLÄRT MIR JEDEN SONNTAG UNSERE NEUN PLANETEN“ M,V,E,M,J,S,U,N,P

– eine bekannte Eselsbrücke über die Abfolge der Planeten in unserem Sonnensystem, die heute nicht mehr gilt; 2006 hat Pluto seinen Planetenstatus verloren, er ist nur noch ein Zwergplanet im Kuipergürtel. Seitdem gilt: …..UNSERE NATÜRLICHE KOSMISCHE ORDNUNG, wobei K für Kuipergürtel und O für Oortsche Wolke steht, die äußersten Teile «unseres» Sonnensystems. «Unser» können nur vernunftbegabte Wesen, also Menschen, ausdrücken, anderen Lebewesen ist diese Sichtweise versagt. Und selbst uns ist es schwergefallen, die Systematik zu durchschauen.

Die Sonne und der Mond ...

Sie gehen auf und unter und rücken die Erde augenscheinlich ins Zentrum des Geschehens. Ptolemäus (100-160 n.Ch.) beschreibt im Detail dieses Weltbild, und es sollte für die nächsten 1500 Jahre gültig bleiben. Dann äußern Giordano Bruno, Galilei, Kopernikus, Kepler, später Newton berechtigte Zweifel und postulieren, ja belegen mit Rechenmodellen unser noch heute gültiges Weltbild:

Die Sonne im Zentrum, um sie herum kreisen die bekannten Planeten als Wandel­sterne. Auch unsere Erde gehört dazu. Nicht in Kreisbahnen, sondern in Ellipsen erfolgt alles, mit der Sonne in einem der beiden möglichen Mittelpunkte. Der Mond um die Erde – auch bei anderen Planeten wurden Monde entdeckt: Zwei um den Mars, 69 um Jupiter und 62 um Saturn. Die nicht mehr vorhandene Vollkommenheit des Kreises und die Abkehr von der Erde als Zentrum des Universums bereiten der Kirche des Mittelalters erhebliche Probleme. Dabei offenbaren sich im Laufe der nun einsetzenden naturwissenschaftlichen Erforschung des Sonnensystems erst die wahren Wunder! Versuchen wir, einiges davon zu verstehen: